4 | 2018 Oktober – Dezember
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Leseproben

Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918 bis 1935

Einhundert Jahre nach der Novemberrevolution, die in Deutschland zur ersten parlamentarischen Demokratie führte, ist der wichtige Beitrag, den Künstler und Künstlerinnen zu dem historischen Aufbruch leisteten, fast vergessen. Welche Rolle sie in diesem gesellschaftlichen Transformationsprozess spielten und wie sie durch ihre Kunst als aktive Gestalter der neuen Gesellschaft wirkten, beleuchtet die Berlinische Galerie mit der ersten umfassenden Überblicksschau zur bekanntesten unbekannten Künstlergemeinschaft der Weimarer Republik - der Novembergruppe.

Zwischen den Filmen. Eine Fotogeschichte der Berlinale

Als 1951 die ersten »Internationalen Filmfestspiele Berlin«, kurz »Berlinale«, stattfanden, war Berlin in vier Sektoren unterteilt. Oscar Martay, der Filmoffizier der amerikanischen Militärregierung, hatte die Gründung des Festivals betrieben und mit Darlehen finanziert. Das »Schaufenster zur freien Welt« sollte internationale Filme nach Berlin bringen, der Stadt als Kulturmetropole wieder aufleben lassen und nach dem Muster der Festivals von Cannes und Venedig Besucher aus der ganzen Welt anziehen - die Länder des später so genannten Ostblocks waren dabei allerdings nicht vorgesehen.

Lee Bul: Crash

»Es schien in der Vergangenheit so, als würde sich meine Arbeit auf den menschlichen Körper konzentrieren, aber eigentlich geht es mir um das Streben der Menschen nach bestimmten Idealen und Visionen durch den Körper.«(Lee Bul)